Warum werden Hassverbrechen gegen LGBTIQ ignoriert?

Warum werden Hassverbrechen gegen LGBTIQ ignoriert?


Nach einer Pride-Parade in Österreich kam es zu Massenschlägereien.

Warum werden Hassverbrechen gegen LGBTIQ ignoriert?

Von Aron Sperber

Die österreichische Tageszeitung KURIER berichtet:

"

"Massenschlägerei" nach Pride in Linz:

Drei Jugendliche sind am Samstag nach der Linz Pride am Taubenmarkt bei einer Rauferei verletzt worden. Als die Polizei um 20.45 Uhr eintraf, waren etwa 200 Personen dort. Rund 15 bis 20 Jugendliche waren in eine Schlägerei verwickelt."

Das Motiv für den wohl schwersten Angriff auf LGBTIQ+ der letzten Jahrzehnte in Österreich soll „unklar“ sein?

Wären die Täter Einheimische gewesen, wäre das Motiv des reinrassigen Hassverbrechens völlig klar und alle Nichtlinken wären für die Tat mitverantwortlich. Der Bundespräsident hätte die Österreicher vermutlich dazu aufgefordert, aus Solidarität eine Regenbogen-Burka zu tragen.

Doch so hat auch unser Regenbogen-Staatssender ORF die „Massenschlägerei“ von Linz komplett ignoriert, um erst gar nicht in die Verlegenheit zu geraten, die bunten Täter beim Namen nennen zu müssen.

Wenn die homophoben Täter als bunte Migranten in der Opferhierarchie über den weißen queeren Opfern stehen, verkneift man es sich, das wohl brutalste Hassverbrechen gegen LGBTIQ+ der letzten Jahrzehnte zu erwähnen, während man sonst gewissenhaft und empört über die Schändung jedes Regenbogen-Fähnleins zu berichten pflegt.


Autor: Aron Sperber
Bild Quelle: Stefano Bolognini, CC BY 3.0 , via Wikimedia Commons


Freitag, 01 Juli 2022

Spenden Sie für noch mehr Kritische Berichterstattung und unterstützen Sie Alternative-Presse.de!

**********

Spenden an den gemeinnützigen Trägerverein von alternative-presse.de können von der Steuer abgesetzt werden.

Wir bedanken uns bei allen Spendern für die Unterstützung!

Spenden via PayPal

Kontoinhaber: ADC-Bildungswerk e.V.
IBAN: DE34100500000190376783
Verwendungszweck: alternative-presse.de


Betrag Unterstützung via Paypal
Alternative-Presse.de mit beliebigem Betrag unterstützen
 
Kleines Förderabo für 5 Euro monatlich
 
Normales Förderabo für 15 Euro monatlich
 
Jährliches Förderabo für 70 Euro im Jahr

empfohlene Artikel
weitere Artikel von: Aron Sperber

meistgelesene Artikel der letzten 7 Tage