Deutschland ist ein Deppenstaat! Nachbarstaaten kaufen fleißig russisches Gas!

Deutschland ist ein Deppenstaat! Nachbarstaaten kaufen fleißig russisches Gas!


Mit der verabschiedeten Gasumlage schwört Wirtschaftsminister Habeck die Gaskunden auf noch höhere Gaspreise ein. Auch andere Regierungsmitglieder rufen unablässig zum Energiesparen auf. Die Bürger sollen kälter duschen und ihre Zimmertemperatur absenken. Derweil kaufen mehrere EU-Staaten mehr Erdgas aus Russland als je zuvor.

 Deutschland ist ein Deppenstaat! Nachbarstaaten kaufen fleißig russisches Gas!

Von Peter Ausschuss

Ein Beitrag von Blackout News

Spanien kauft so viel Erdgas aus Russland wie noch nie

Spanien hat sich bereits gegen die EU-Sparpläne gewehrt. Jetzt wurde bekannt, dass Spanien seine Gasimporte von bisher 10 Prozent auf 25 Prozent angehoben hat (RND: 12.07.22). So viel wie noch nie zuvor. Spanien ist bei der Gasversorgung nicht abhängig von den russischen Pipelines. Spaniens Gasversorgung erfolgte bereits vor der Gaskrise zur Hälfte aus Flüssiggas. Seine Hauptlieferanten sind die USA, die gut ein Drittel des Bedarfs decken, sowie Algerien und Nigeria. Russland lieferte bislang nur 10 Prozent des Bedarfs. Hauptgrund für die angehobene Gasmenge aus Russland dürfte der deutliche geringe Preis sein, um die Bürger bei den Gaspreisen zu entlasten.

Frankreich importiert mehr russisches Gas

Frankreich hat seine Gasimporte aus Russland erhöht. Da fast kein Gas mehr über die Pipelines kommt, kauft Frankreich jetzt russisches Flüssiggas. Mit den abgenommenen Mengen ist Frankreich, laut CREA-Chefanalyst, Lauri Myllyvirta, zum größten Käufer von russischem LNG geworden (Welt: 01.07.22). Frankreich verfügt über vier Flüssiggasterminals. Der Bau eines fünften wurde bereits angekündigt. Mit dem russischen Gas sollen die Gaslager vor dem Winter zu hundert Prozent gefüllt werden.

Ungarn will mehr Gas von Russland kaufen

Der ungarische Außenminister Szijjarto reiste extra nach Moskau, um dort für den Winter mehr russisches Gas einzukaufen (Tagesschau: 21.07.22). Der russische Außenminister Lawrow betätigte noch während des Besuchs, dass Russland dem Wunsch Ungarns mehr Gas zu beziehen nachkommen werde. Ungarn hatte bereits im Jahr 2021 einen Gasliefervertrag über 15 Jahre mit dem russischen Konzern Gazprom über 4,5 Milliarden Kubikmeter Gas abgeschlossen.

Russland verkauft mehr Gas an die Türkei

Außerhalb der EU hat die Türkei mit Russland einen neuen Gas-Deal abgeschlossen, der die Energieversorgung langfristig sichert. Laut der russischen Agentur “Tass” werde durch das Abkommen sichergestellt, dass die Türkei weiterhin uneingeschränkt mit russischer Energie versorgt wird (Express: 12.07.22).

Habeck bei Bürgerdialog ausgebuht

Während andere EU.-Staaten versuchen ihre Bürger bei den Energiepreisen zu entlasten, hat Wirtschaftsminister Habeck mit der Gasumlage weitere Preiserhöhungen für die deutschen Verbraucher angekündigt. Beim Versuch seine Politik in einem Bürgerdialog den Bürgern nahezubringen, wurde er in Bayreuth allerdings erstmals mit Rufen wie „Hau ab“, oder „Kriegstreiber“ lauthals ausgebuht (Ntv: 29.07.22). Bei der aktuellen Politik, sind viele nicht mehr in der Lage ihre Heizkosten zu bezahlen. Dazu treibt eine Inflation von über 7 Prozent die Lebenshaltung nach oben. Die Stimmung in der deutschen Bevölkerung beginnt zu kippen.

 

Dieser Beitrag erschien zuerst bei jouwatch/Newswatch


Autor: Redaktion
Bild Quelle: Archiv


Dienstag, 02 August 2022

Spenden Sie für noch mehr Kritische Berichterstattung und unterstützen Sie Alternative-Presse.de!

**********

Spenden an den gemeinnützigen Trägerverein von alternative-presse.de können von der Steuer abgesetzt werden.

Wir bedanken uns bei allen Spendern für die Unterstützung!

Spenden via PayPal

Kontoinhaber: ADC-Bildungswerk e.V.
IBAN: DE34100500000190376783
Verwendungszweck: alternative-presse.de


Betrag Unterstützung via Paypal
Alternative-Presse.de mit beliebigem Betrag unterstützen
 
Kleines Förderabo für 5 Euro monatlich
 
Normales Förderabo für 15 Euro monatlich
 
Jährliches Förderabo für 70 Euro im Jahr

empfohlene Artikel
weitere Artikel von: Redaktion

meistgelesene Artikel der letzten 7 Tage