Sprachwissenschaftler kritisieren Gender-Sprache bei ARD/ZDF scharf

Sprachwissenschaftler kritisieren Gender-Sprache bei ARD/ZDF scharf


Wissenschaftler und Experten kritisieren in einem Aufruf die Gender-Sprache des Öffentlich-Rechtlichen Rundfunks. Die Verwendung der Gender-Sprache sei ideologisch geprägt, missachte gültige Sprachregeln und fördere »sozialen Unfrieden«.

Sprachwissenschaftler kritisieren Gender-Sprache bei ARD/ZDF scharf

Rund 70 Experten, Linguisten/Sprachwissenschaftler und Philologen haben in einem öffentlichen Aufruf die absurde Gender-Sprache im Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk (ARD, ZDF, Deutschlandfunk) scharf kritisiert [siehe Beitrag der »Welt«].

Zu den Vorwürfen gehört: Der GEZ-Zwangsbeitrags-Rundfunk missachte die zahlreichen Umfragen, wonach die Mehrheit der Bevölkerung die Gender-Sprache ablehnt. Das sei eine Missachtung des Willens der Rundfunkbeitrag-Bezahler.

Ein anderer Vorwurf ist, dass die Sender nicht anerkennen, dass es einen Unterschied zwischen dem grammatikalischem Geschlecht (»Genus«) und dem biologischem Geschlecht (»Sexus«) gebe. Im Englischen wird dies durch die Begriffe »Sex« und »Gender« differenziert.

Außerdem verwenden die öffentlich-rechtlichen Sender die Regeln nicht gleichmäßig. Sie werden ihrer Rolle als Vorbild der korrekten Sprache durch ihre ideologischen Sprachauswüchse nicht gerecht.

Zu den Kritikern gehören Mitglieder des Rates für deutsche Rechtschreibung, der Gesellschaft für deutsche Sprache, des PEN Deutschland, des Leibniz-Zentrums Allgemeine Sprachwissenschaft sowie eine ganze Reihe anerkannter Sprachwissenschaftler.

Die Sprachwissenschafler und Experten weißen ausdrücklich »die Bewertung des generischen Maskulinums als diskriminierende Sprachform« zurück. Die Pluralform von zum Beispiel Lehrer (statt Lehrerinnen) oder Bürger sei grammatikalisch geschlechtsneutral und somit nicht diskriminierend.

zuerst erschienen auf FreieWelt


Autor: Redaktion
Bild Quelle: Archiv


Mittwoch, 03 August 2022

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