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Umweltschützer besorgt: LNG-Schiffe gefährden Artenvielfalt im Wattenmeer durch Chlor-Einsatz

Umweltschützer besorgt: LNG-Schiffe gefährden Artenvielfalt im Wattenmeer durch Chlor-Einsatz


Umweltschützer sind alarmiert: LNG-Schiffe könnten die Artenvielfalt im Wattenmeer gefährden. Beim Prozess der Regasifizierung von Flüssigerdgas (LNG) wird Meerwasser verwendet, das Algen, Muscheln und andere kleine Lebewesen enthält. Um die Verstopfung von Rohren in den Schiffen zu verhindern, wird Chlor eingesetzt.

Umweltschützer besorgt: LNG-Schiffe gefährden Artenvielfalt im Wattenmeer durch Chlor-Einsatz

Die Umweltbehörde des Landes Niedersachsen hat jedoch kein Problem mit der Verwendung von Chlor und betrachtet den Betrieb des LNG-Schiffs vor Wilhelmshaven als unbedenklich.

Das Alfred-Wegener-Institut aus Bremerhaven widerspricht dieser Einschätzung. Der Meeresbiologe Matthias Brenner weist darauf hin, dass das LNG-Terminal in Wilhelmshaven Schadstoffe und andere problematische Substanzen in die Nordsee einleitet. Er warnt vor langfristigen Auswirkungen dieser Substanzen, die bisher selten erforscht wurden.

LNG-Schiffe sind nicht die einzigen Faktoren, die das Nordsee-Ökosystem gefährden können. Matthias Brenner betont, dass bereits vorhandene Schadstoffe im Wasser zusammen mit dem eingeleiteten Chlor einen neuen „Cocktail“ bilden könnten. Diese „kumulativen Effekte“ könnten das Ökosystem der Nordsee beeinträchtigen.

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat Widerspruch gegen die Genehmigung des Chlor-Einsatzes auf LNG-Schiffen eingelegt. Constantin Zerger, zuständig für Energie und Klimaschutz bei der DUH, kritisiert die Nutzung von tonnenweise Chlor als Biozid und warnt vor den Folgen für die Artenvielfalt der Jade sowie für örtliche Muschelfischer.

Terminal-Betreiber Uniper bestätigt den Einsatz von Chlor als Biozid, betont jedoch, dass die Rückstände schnell abgebaut würden und Grenzwerte nicht überschritten würden. Das NDR-Magazin „Panorama 3“ deckte auf, dass die Gutachten für die Genehmigung der Chlor-Verwendung von Uniper selbst finanziert wurden. Das zuständige Ministerium wies Kritik an der möglicherweise fehlenden Neutralität und am Ergebnis des Gutachtens als „nicht belegbar“ zurück.

In Anbetracht der besorgniserregenden Situation ist es wichtig, die möglichen Auswirkungen der Verwendung von Chlor auf LNG-Schiffen auf das Wattenmeer und das Nordsee-Ökosystem zu untersuchen. Es bleibt abzuwarten, wie die zuständigen Behörden auf die Bedenken von Umweltschützern und Meeresbiologen reagieren werden, um langfristige Schäden für die Artenvielfalt und die Umwelt abzuwenden.


Autor: Bernd Geiger
Bild Quelle: Symbolbild


Freitag, 17 März 2023

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