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Buhrufe und Proteste gegen Kanzler Olaf Scholz in Falkensee: Kritik an der Ukraine-Unterstützung

Buhrufe und Proteste gegen Kanzler Olaf Scholz in Falkensee: Kritik an der Ukraine-Unterstützung


Im Rahmen des SPD-Europafests im brandenburgischen Falkensee ist Bundeskanzler Olaf Scholz auf heftige Kritik gestoßen. Scholz hatte ursprünglich vor, seine Genossin und Bürgermeisterkandidatin, Cornelia Nietsch-Hach, zu unterstützen. Doch das Publikum zeigte ihm mit massiven Buhrufen, was es von seiner angeblichen Kriegstreiberei hält.

Buhrufe und Proteste gegen Kanzler Olaf Scholz in Falkensee: Kritik an der Ukraine-Unterstützung

Die Veranstaltung, zu der Nietsch-Hach eingeladen hatte, begann mit Tanzdarbietungen und 300 gut gelaunten Gästen. Doch die Stimmung kippte schlagartig, als Scholz die Bühne betrat. Lautstarke Buhrufe und Vorwürfe wie "Kriegstreiber", "Lügner" und "Bandit" hallten durch die Menge. Die Anwesenden forderten "Frieden schaffen ohne Waffen" und riefen Scholz zu, er solle abhauen.

Die Demonstranten berichteten, sie hätten sich nicht vorab zu dieser Protestaktion abgesprochen, sondern sich spontan entschlossen, ihre Meinung gegenüber Scholz zu äußern. Ihre Kritik richtete sich insbesondere gegen die Unterstützung der Ukraine durch die Ampelregierung.

Scholz verteidigte seine Position und beschuldigte in seiner Rede den russischen Präsidenten Putin, der mit 200.000 Soldaten die Ukraine überfallen und dort Dörfer und Städte zerstört und unzählige Bürger, darunter Frauen und Kinder, getötet habe. "Der Kriegstreiber ist Putin, wenn ihr noch Verstand in euren Hirnen hättet", so Scholz.

Auch Brandenburgs SPD-Ministerpräsident Dietmar Woidke, der nach Scholz die Bühne betrat, wurde mit Protesten konfrontiert. Woidke forderte die Demonstranten auf, stattdessen vor dem Roten Platz in Moskau zu demonstrieren. Er provozierte weiter: "Da könnt ihr mit gutem Recht Putin auffordern, sofort alle Waffen abzuschaffen. Aber dann würdet ihr Russland, das ihr so liebt, von einer anderen Seite kennenlernen!"

Die Reaktionen auf das Ereignis waren stark. In den sozialen Medien äußerten sich viele kritisch. "So ein dreister Windhund. Aber in einem gebe ich ihm Recht. Wenn die Menschen Verstand hätten, wäre uns so ein Kanzler erspart geblieben. Nieder mit der SPD!", lautete ein Kommentar auf Twitter.

Dieses Ereignis zeigt, wie polarisierend die aktuelle politische Situation ist und wie stark die Meinungsverschiedenheiten hinsichtlich der Unterstützung der Ukraine durch die deutsche Regierung sind.


Autor: Redaktion
Bild Quelle: Archiv


Sonntag, 04 Juni 2023

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