Bauernproteste in Holland gegen Umweltauflagen und Enteignungen gehen weiter

Bauernproteste in Holland gegen Umweltauflagen und Enteignungen gehen weiter


Seit Wochen protestieren Bauern in Holland gegen ihre Enteignung durch die Regierung.

Bauernproteste in Holland gegen Umweltauflagen und Enteignungen gehen weiter

Das Vorgehen der Regierung in Den Haag erinnert an die großen Kollektivierungen in der Sowjetunion: Für eine angeblich gute Sache sollen die Bauern von ihren Höfen vertrieben werden. Nur dient in diesen Tagen nicht der Aufbau des Sozialismus als Vorwand, sondern der sogenannte Umweltschutz:

Um die Emission von Stickstoff und Ammoniak zu reduzieren, hat das Landwirtschaftsministerium neue und deutlich niedrigere Grenzwerte gesetzt, die die meisten Bauern nicht einhalten können. In der Folge müssen sie verkaufen oder werden enteignet, weil sie die gesetzten Werte überschreiten.

Dagegen gehen die Bauern auf die Straße. Nachdem die Polizei erst vor kurzem in Herrenveen nahe Groningen auf protestierende Bauern schießen ließ, und dabei einen Jungbauern nur knapp verfehlte,
Die rechts-liberale Regierung Rutte hält trotzdem an ihrem Kurs fest und fährt dabei zweigleisig: Auf der einen Seite werden die Bauern enteignet, die die Umweltauflagen nicht einhalten können. Auf der anderen Seite kaufen Großinvestoren das Land auf, um Siedlungen zu gründen, in denen Migranten untergebracht werden sollen. Mit von der Partie: Mitbegründer von Microsoft und Pandemiegewinner Bill Gates.

Nachdem die Proteste neuerlich aufgeflammt sind, schreibt Ministerpräsident Rutten den Bauern Ende Juli auf Twitter: »Die Proteste einer kleinen Gruppe von Bauern auf Autobahnen gestern und heute Morgen sind inakzeptabel. Andere gezielt zu gefährden, unsere Infrastruktur zu beschädigen und Menschen zu bedrohen, die beim Aufräumen helfen, übersteigt alle Grenzen.«

Weiter droht Rutten den Bauern: »Diese lebensbedrohlichen Handlungen müssen aufhören.« »Die am stärksten beteiligten Minister und ich stehen in engem Kontakt. Alle Unterstützung für die Polizei, die mit aller Kraft daran arbeitet, die Folgen dieser Aktionen zu begrenzen.«

Die Proteste, über die der Mainstream nicht berichtet, gehen unterdessen weiter, wie die folgenden Videos zeigen.

zuerst erschienen auf FreieWelt


Autor: Redaktion
Bild Quelle: Screenshot


Mittwoch, 03 August 2022

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