Russland schränkt massiv Export von Getreide ein

Russland schränkt massiv Export von Getreide ein


Die Russische Föderation ist der weltweit größte Exporteur von Weizen. Ab dem 15. März gilt nun der Ausfuhrstopp. Weizen, Roggen, Gerste, Mais und Mischgetreide dürfen nur noch an wenige benachbarte Bündnispartner verkauft werden. Der Großteil soll im Land bleiben.

Russland schränkt massiv Export von Getreide ein

Große Teile Afrikas sind von Getreideimporten abhängig. Russlands Exporteinschränkungen für Weizen, Roggen, Gerste, Mais und Mischgetreide und die fehlende Aussaat in der Ukraine in diesem Frühjahr könnten in wenigen Monaten zu einer massiven Nahrungsmittelknappheit in große Teilen der Welt führen. Russland ist der größte Exporteur von Weizen weltweit. Die Ukraine mit ihren fruchtbaren Böden ist auf Rang fünf. Auf den Rohstoffmärkten für Nahrungsmittel drohen massive Verwerfungen und inflationäre Preissteigerungen.

Besonders betroffen wäre Entwicklungs- und Schwellenländer. Die Preise für Brot würden in Ländern wie beispielsweise Ägypten oder Syrien massiv steigen. Hungersnöte und soziale Unruhen könnten die Folge sein. Auch Länder wie Brasilien wären betroffen, weil sie zusätzliches Getreide für ihre Viehwirtschaft benötigen.

[Siehe hierzu als Hintergrundinformation auch die Kurz-Doku auf ARTE]

 

Zuerst veröffentlicht bei Die freie Welt


Autor: Redaktion
Bild Quelle: Archiv


Dienstag, 15 März 2022

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