Twitter: Enthüllungen zur Löschpraxis sorgt für Angst bei linker Medienblase

Twitter: Enthüllungen zur Löschpraxis sorgt für Angst bei linker Medienblase


Elon Musk legt den Kauf von Twitter vorerst auf Eis. Begründung: Mehr als 20 Prozent der Twitter-Follower beruhten auf falschen Identitäten. Die Aufklärung, die Musk fordert, könnte der linken Meinungsblase irreparable Schäden zufügen.

Twitter: Enthüllungen zur Löschpraxis sorgt für Angst bei linker Medienblase

Elon Musk hat zwar bekräftigt, weiterhin am Kauf von Twitter interessiert zu sein, aber die Übernahme vorerst auf Eis gelegt. Der Südafrikaner schrieb dazu, dass ihm der Twitter-Vorstand noch keine Informationen zur Zahl der Falsch- und Spamkonten übergeben habe. Twitter selbst gibt an, dass weniger als 5 Prozent der Konten auf falschen Identitäten beruhten. Das zweifelt Musk an. Die Twitter-Nachricht eines Nutzers kommentierte Musk mit der Angabe, dass er von 20 Prozent »Fake-Usern« ausgehe.

Das ist keine Petitesse. Denn der Wert eines Kurznachrichtenunternehmens wie Twitter bemisst sich daran, wieviele Nutzer es hat. Daraus generieren sich Werbeeinnahmen und Investitionen von Unternehmen. Die dürften natürlich nicht erfreut sein, wenn ihre teuer bezahlte Werbung aufgrund von der Masse an Fake-Konten in Wahrheit sehr viel weniger Reichweite hatte als von Twitter angegeben. 

Nach Musks Enthüllung verlor die Twitter Aktie denn auch stark an Wert. An den Börsen wurde sie zuletzt mit rund 35 Dollar je Aktie gehandelt anstelle der ursprünglichen 54 Dollar.

Eine Petitesse ist Musks Wille, mit den falschen Nutzerkonten aufzuräumen erst recht nicht für das linke Polit- und Medienestablishment. Denn das konnte in der Vergangenheit darauf bauen, für jede seiner Entscheidungen werbewirksam von Twitter unterstützt zu werden, indem Twitter eine systematische Lösch- und Zensurpraxis für das konservative Meinungsspektrum wie dessen Vertreter etablierte. So konnten sich linksliberale Politiker ungestört auf Twitter inszenieren und von einer großen Gemeinde feiern lassen, die in Wahrheit wahrscheinlich in großen Teilen gar nicht existierte. 

Damit ist es wahrscheinlich bald vorbei. Die Angst vor Musk geht um. Er selbst ist auch nicht frei davon. So schrieb er einem Twitter-Nutzer, dass, wenn er selbst unter mysteriösen Umständen sterben sollte, es schön sei, den anderen kennengelernt zu haben.

 

Erstveröffentlicht bei Die freie Welt


Autor: Redaktion
Bild Quelle: Tesla Owners Club Belgium, CC BY 2.0 , via Wikimedia Commons


Freitag, 27 Mai 2022

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