Neue Studie: COVID-Booster verzögert Infektionsende deutlich

Neue Studie: COVID-Booster verzögert Infektionsende deutlich


31 % der geboosterten Personen waren 10 Tage nach der Infektion noch ansteckend gegenüber 6 % der ungeimpften Personen.

Neue Studie: COVID-Booster verzögert Infektionsende deutlich

Eine neue Studie, die im New England Journal of Medicine (NEJM) veröffentlicht wurde, hat gezeigt, dass Menschen, die dreifach gegen COVID geimpft (geboostert) wurden, sich deutlich langsamer von einer COVID-Infektion erholen und länger ansteckend bleiben als Menschen, die überhaupt nicht geimpft sind.

Die Studie befasste sich nicht mit der Schwere der Erkrankung mit oder ohne Impfstoff.

Die Forscher tupften infizierte Personen ab und kultivierten die Tupfer, wobei sie den Vorgang über zwei Wochen lang wiederholten, bis keine Virusreplikation mehr beobachtet wurde.

Fünf Tage nach der Infektion waren weniger als 25 Prozent der ungeimpften Personen noch ansteckend, während etwa 70 Prozent der geboosterten Personen noch lebensfähige Viruspartikel in sich trugen. Bei Teilgeimpften waren zu diesem Zeitpunkt noch rund 50 Prozent ansteckend.

Noch auffälliger war, dass zehn Tage nach der Infektion ein Drittel der geboosterten Personen (31 Prozent) immer noch lebende, kultivierbare Viren in sich trugen. Dagegen waren nur sechs Prozent der Ungeimpften am Tag 10 noch ansteckend.

Mit anderen Worten, Personen, die eine Auffrischungsimpfung erhalten haben, sind zehn Tage nach der Infektion mit fünfmal höherer Wahrscheinlichkeit noch ansteckend als nicht geimpfte Personen.

Die Ergebnisse erklären weitgehend, warum Paxlovid, das antivirale Medikament von Pfizer, bei Menschen, die gegen COVID geimpft wurden, oft nicht wirksam ist, da bei vielen nach Abschluss der fünftägigen Behandlung ein Wiederauftreten der Symptome zusammen mit einem positiven COVID-Test auftritt (wie kürzlich bei dem vierfach geimpften Dr. Anthony Fauci). Dieses Phänomen ist als COVID-Rebound bekannt.

Unterdessen zeigen Daten des israelischen Gesundheitsministeriums, dass bei der älteren Bevölkerung (Personen über 60), die sich mehr COVID-Impfungen unterzogen haben, oft mit einer größeren Wahrscheinlichkeit korreliert, sich mit COVID zu infizieren.


Autor: Redaktion
Bild Quelle: Archiv


Sonntag, 10 Juli 2022

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